RUNA Urban Survival Tipp 11

Urban Survival TIPP 11

Endlich ist es wieder soweit!

Jetzt geht`s weiter an dein Überleben wenn du auf der Flucht bist. Sei es vor Unruhen, lang anhaltenden Stromausfällen, Ausfall der Nahrungsversorgung oder was auch immer dich dazu treibt deine Stadt fluchtartig zu verlassen.

In den Tipps 1 – 10 habt ihr erfahren wie:

  • Ihr euren Notfallrucksack zusammenstellt.

  • Ihr Wasser findet und trinkbar macht.

  • Euer Überleben von gut geschnittener Hornhaut abhängt.

  • Ihr im Wald ein Nachtlager errichten könnt.

  • Ihr den optimalen Platz zum Lagern findet.

  • Ihr ein Gewitter outdoor überlebt.

  • Ihr ein wetterdichtes Dach für euer Lager baut.

  • Ihr euch die Begegnung mit aggressiven Tieren ersparen könnt.

  • Und … auf was ihr in der Begegnung mit anderen Flüchtigen achten solltet … und vieles mehr.

 In den Urban Survival Tipps 11 – 20 werdet ihr erfahren:

                           * Wie es mit der Ernährung aussieht.

      • Was bei Hochwasser geht.

      • Wie du dich bei Hochwasser retten kannst.

      • Braunbär, Hunde und ich, was rennt schneller?

      • Gefahren unterwegs.

      • Lagerbau auf Bäumen.

      • Verhalten im Team. Strukturen und Aufbau.

      • Spurenlesen, warum brauch ich das?

      • Hochalpine Notzeichen.

      • Oh, wo ist Norden?

      • Muss ich da hinauf?

      • Und vieles mehr.

Jetzt geht’s kurz an die Ernährung:
Da du schwer tausende Dosen mit dir schleppen kannst, und selbst die auch mal aufgebraucht sind musst du dir deine Nahrung von der Natur holen.
Ob du dich jetzt vegan ernährst oder den Oberjäger in dir rauslässt, musst du wissen was du essen kannst und was nicht.
Ich beginne meine Ernährungstipps mit dem wahrscheinlich grauslichsten aber dennoch fast überall anzutreffenden Survival-breakfast:
Bei Ernährung durch Insekten und Larven solltest unterscheiden können, welche dir Proteine oder eine Vergiftung bescheren. Hier gibt es keine Faustregel, außer: Was schlecht riecht und/oder giftig ist lass liegen.
Meistens treibt dich deine Ekel vor Insekten in den Hungertod, was nicht sein müsste, denn viele Maden, Würmer und Larven bestehen aus purem Protein, welches du bei deinem Überleben dringlich benötigst. Die meisten Leckerbissen findest du unter der Rinde alter Bäume, besonders an alten gefällten Bäumen treiben sich diverse Kandidaten dafür herum. Auch unter größeren Steinen findest du diese Art der Nahrung, und manchmal auch eine kleine Schlange welche unter dem Stein eine Runde entspannt.

Die Schlangenhaut muss unbedingt vor dem Grillen ab, hier ist es praktisch wenn du einen Nagel zur Hand hast mit dem du dein zukünftiges Essen am Kopf fixierst. Baum, Holzwand etc. eignen sich dafür hervorragend. Dann schneidest du, rund um den Schlangenkopf die Haut wenige Millimeter ein, mit einem kleinen senkrechten Schnitt, ausgehend vom Rundherum-Einschnitt, beginnst du jetzt die Schlangenhaut vom Fleisch abzuziehen. Wenn es nicht funkt, musst du den Rundschnitt etwas vertiefen. Mit einem Längsschnitt öffnest du die Schlange auf ihrer kompletten Unterseite und entnimmst ihre Innereien. Schneide nicht zu tief sonst hast du auch den Darminhalt deines Essens freigelegt. Wenn du es soweit geschafft hast, schneide den Schlangenkopf ab und reinige das helle Schlangenfleisch.  Zubereiten kannst du es dir in vielen Variationen, am schnellsten ist es wenn du das Fleisch um einen Stock wickelst und es dir über dem offenen Feuer grillst. Wenn du die Alufolie bei dir hast, wie in Tipp 2 erwähnt, dann kannst du dir das Fleisch in Streifen schneiden und auf diese Art über der Glut zubereiten.

Nach deinem Festmahl ist das Wegräumen der Essensreste dringend anzuraten. Auch den ungenießbaren Rest deines Jagderfolges solltest du, wenn du dich Outdoor aufhältst, immer tief vergraben. Der Grund dafür liegt in den Geruchsrezeptoren von Bären und wild lebenden Hunden verborgen. Wie du dich bei Begegnungen mit Bären (Braunbären) verhalten kannst erfährst du in den folgenden Survival Tipps.

Weitere Nahrungstipps folgend laufend und zur Freude aller werden auch weitaus deliziösere dabei sein.

Kleiner Tipp für Insekten: Wenn du nicht weißt ob sie auch verträglich für dich sind, dann zermatsche ein paar, rieche daran und wenn dir kein penetranter Gestank entgegenweht, dann reibe dir den Matsch auf die Innenseite deines Handgelenks. Am besten auf die Hand welche du am wenigsten benützt. Beobachte ein paar Stunden lang die Stelle. Rötet sie sich nicht und bleiben Schwellungen aus, dann sind diese Insekten wahrscheinlich auch genießbar. Meistens schmecken sie etwas nussig, mit einem leicht bitteren Abgang, hierbei hilft es wenn du dir vorstellst du isst reines Protein und kein Insekt. Mit Wasser zum Nachspülen ist deine Welt bald wieder in Ordnung. Hier siehst du wieder einmal wie wichtig das Wasserthema in freier Natur ist.

 

„Hoho, ich lieg im Wildwasser, wie komm ich da wieder raus?“ und „Wie lese ich die Strömung richtig?“, wie immer hier und auf www.runa-epos.com in einem spannenden Roman verpackt.

 

 

 

 

 

 

Die unglaubliche Neujahrsgeschichte.

tomLesungDBLAU

Neujahrsgeschichte

 Copyright Tom Schopper.

In der Unendlichkeit der gekrümmten Endlichkeit, gab es Leben. Manches kroch, flog, schwamm oder quatschte sinnlos in der Gegend herum. Einige Lebensformen waren so klein, dass sie kaum wahrgenommen, geschweige denn gehört wurden.

Andere wiederum waren so groß, dass sie träge im Raum herum schwebten und fälschlicherweise als Planeten gehalten wurden, von Wesen die gerade die richtige Größe zum Zubinden einer Hose der Größe 54 hatten, ab und zu mal in den Himmel guckten und sich dabei dachten: „Ob es da oben wohl intelligentes Leben gibt?“.

Einem großen Wesen war das eines Tages zu matt und zu wenig erfrischend die ganze Zeit mit heruntergelassener Hose beobachtet zu werden und begab sich auf die Suche. Auf die Suche nach dem Sein, dem Ursprung und dem Sinn, der hinter allem stecken mochte.

Eines Tages erreichte es eine entzückend anzusehende Galaxie. Vier, durch dunkle Materie in Form gehaltene, Arme gingen von einem Zentrum unerhörter Helligkeit aus und streckten sich links gebogen aus dieser hellen Mitte heraus. Eigentlich sah es aus wie ein Weberknecht der zuviel gesoffen hatte und dessen letzte Worte: „Ich dreh mich mal schnell im Kreis!“, waren.

So kam es, dass im Jahre 13.735.261.401 nU. (nach Urknall) Schnabulak, der Kleinere, sich Sagittarius A, dem Zentrum dieser wunderschönen, entzückenden und schnabulaktisch hervorragenden Galaxie näherte.

Schnabulaks Freude war dermaßen groß, dass Erdbeben der Stärke 312,21 über seinen Körper fuhren. Eine unbedeutend kleine Lebensform, welche sich auf Schnabulak niedergelassen hatte wurde dadurch vollständig ausgelöscht.
„Hier ist der Schlüssel zum Glück und zur Antwort aller Fragen!“, rief Schnabulak in seinen Gedanken laut aus. Er öffnete all seine Sinne. Bereit diese wunderbaren Schwingungen des Glücks und der Freude zu empfangen liefen Schnabulak Freudentränen herab, diese zerstörten die letzten Reste der Zivilisation welche sich auf ihn niederlassen hatte. Schnabulak grunzte zufrieden. Was kümmerten ihn jetzt die Antwort auf seine Fragen wenn der Augenblick ungeahnter Freude und Zufriedenheit direkt vor ihm lag. Er ließ all die wunderbare Energie in sich, er spürte wie Wellen der wohltuenden Wärme durch seinen Körper fuhren, tiefer in ihn eindrang, kurz vor seinem tiefsten Selbst innehielt, sich in einem hellen Feuerwerk der schönen Gefühle entfaltete. Kurzum. Schnabulak war kurz vor seinem ersten Orgasmus. Als plötzlich ein tiefer Donner, gefolgt von einem hellen Blitz, die wunderbaren Gefühle schlagartig verschwanden und stattdessen vibrierende Dunkelheit hinterließ. Um Schnabulak begann es sich zu drehen.
„Was war geschehen? Wo kommt diese Dunkelheit her?“, stöhnte Schnabulak während er den Ursprung seiner Schmerzen suchte.

Er fand ihn am Ende einer der vier Spiralarme. Klar und deutlich drang die Frequenz des Wahnsinns zu ihm durch, zugleich knallte die vergangene Stimme seines Vaters durch seine planetaren Synapsen. „Hüte dich vor Geschlechtskrankheiten und halte deine Pole immer sauber!“

Schnabulak bekam eine Gänsehaut, sodass neue Gebirge entstanden.
„Nein!“, schrie er in die luftleere des Raums, was keinerlei Sinn machte, außer, dass Erdrutsche an den Hängen der neu entstandenen Gebirge wüteten und Schnabulaks aufkommende Panik in Grenzen hielt. Er kannte dieses Spektrum welches er von dieser Stelle empfang. Er wollte so schnell wie möglich von diesem Ort des Wahnsinns und des Irrsinns weg. Doch alle Versuche der Gravitation zu entkommen brachten wenig, daher sah Schnabulak nur eine Möglichkeit … Selbstmord, und Schnabulak begann sich schneller um sich zu drehen.

Als Schnabulak bemerkte, dass ihn die Gravitation des unmöglichen Wahnsinns stärker anzog als die von Sagittarius A, überkam ihn unendliche Panik und er versuchte seine Umlaufgeschwindigkeit noch weiter zu erhöhen. Um seine Taille bildete sich bereits eine kleine Staubscheibe, welche farblich gut zu seinem Körper passte.
„Neeeeiiiiiin!“, brüllte er, während er sich immer schneller auf diese Stelle zubewegte. Diese Stelle, welche das bösartigste Virus der Welten in sich trug.
„Ich schaffe es!“, schrie er erneut während er an einem toten, entfernten Verwandten vorbeiraste und dabei seinen Drehimpuls unendlich erhöhte.
Schnabulaks Sinne entschwanden. Seine letzten Gedanken waren: „Warum hab ich soviel Pech?“.

In den österreichischen Alpen saßen zwei Liebende, starrten zum Nachthimmel hinauf und hielten sich die Hände. Beide, denn er wollte schon lange den romantischen Teil des Abends abkürzen um schnell zum Sinn seines Seins zu kommen. Der Paarung. Als ein heller Lichtblitz, weit oben am Firmament, in einem klar sichtbaren Lichtregen aus hellen, blauen Photonen langsam verlosch.
“Oh, wie schön“, sagte sie.
„Ist ja nur ne Sternschnuppe“, sagte er und begann die Wiedererlangung der Freiheit seiner rechten Hand unverschämt auszunutzen.

#think

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Wehe, wehe!

Nidhöggrs awakening.

NidhöggrEYE

Haltet euch vom Tor des Nordens fern!       RUNA II

Die feine Lesung.

Das ist keine Übung.

RUNALesungDBLAU

 

Soon on Earth …

TagedesdonnersDBLAU

Warnung! Gefährliche Leseprobe.

Leseprobe!

 

SieKommenDBlau

 

ACHTUNG, wirklich nur für stabile Gemüter!

HIER —> RUNA III

RUNA_2012_Sujets_8

Geschichtsbücher sind keine Abenteuerromane,

sie sind Anleitungen zum Glücklich sein!

In RUNA könnt ihr sehen wie unsere Welt in naher Zukunft aussieht,

wie Dinge wechselwirken, wie Ereignisse zusammenhängen,

und wie weit man gehen muss um ein guter Mensch zu werden.

 

Frohe Ostern wünscht euch Tom S. aus W.

RUNA Urban Survival Tipp 10

Urban Survival Tipp 10:

Einleitung:

Endlich ist es wieder so weit, RUNA hat Infos für euch, wie ihr die ersten Wochen nach einem Totalzusammenbruch aller Systeme recht fein überleben könnt. Manchmal ist jedes Szenario so düster, wie der Gedanke der es entstehen lässt. Darum sollte deine Vorbereitung umso besser sein.

Was kann ich heute bereits tun?

Gute Frage, mehrere Antworten.

+ Erste Hilfe Wissen auffrischen.

+ Notfallrucksack packen.

+ Kartenkunde und Navigation. Vom Bergführer bis hin zu alpinen Vereinen bieten solche Kurse an.

+ Du kannst dich über Natur- und Heilkräuter informieren. Es gibt viele kräuterkundige Menschen, die ihr Wissen gerne an andere weitergeben. PS: Auch hier, wie sonst überall auch, gibt es Blender, also eignet euch nur echtes Wissen und keinen „ich hab da etwas darüber gelesen“ Schrott an. Es gibt in der Natur jede Menge gute Kräuter, die einem Menschen in so mancher Lebenslage weiter helfen können. Aber es gibt auch die andere Seite … nimmst du die falschen oder bereitest die richtigen Pflanzen unsachgemäß zu, kannst du grausam daran verrecken. Du musst auch um die Standorte der wichtigsten Heilpflanzen und Wurzeln wissen, sodass du sie auch unter einer dichten Schneedecke findest. Wie du bereits jetzt schon erkennen kannst, stehen dir, wenn du echte Überlebenschancen haben willst, jede Menge heiterer Lernprozesse bevor. Du warst sowieso auf der Suche nach einem gescheiten Hobby? Gratuliere. Jetzt bist du an der Luft und machst sinnvolle Bewegung.

In Kurzform: Du hast dein Schicksal selbst in Händen.

 

Und jetzt, weil so wichtig:

Wasser:

Ab dem 3. Tag ohne Wasser beginnst du Dinge zu sehen, die es gar nicht gibt. Deine Bewegungen werden eckig und Kopfschmerzen ungeahnten Ausmaßes werden dein ständiger Begleiter. Also die optimale Voraussetzung zu sterben. Wenn du dich wegmachen willst, gibt es bessere Methoden. Verdursten ist eine der grauslichsten Sterbevarianten überhaupt. Daher ist es für den Flüchtigen extrem wichtig, dass er seinen Wasservorrat ständig erneuert. Ohne Wasser und das Wissen um Wasserquellen brauchst du gar nicht losziehen.

FAQ:

Wo finde ich im Wald Wasser?
+ Im Idealfall in der Flasche, die du mitführst.

+ Du kannst aber auch Plastiksäcke um blätterreiche Äste binden. Also die Blätter (ungiftiger Pflanzen) sind im Sack und die Verdunstung beschlägt sich auf der Innenseite des Sackerls (Tüte) und läuft auf deren Boden zusammen. Funktioniert in unseren Breiten am Morgen (Morgentau) am effizientesten. Hüte dich vor dem Efeu!

GESUNDHEITSTIPP: Durch die (bekannten) Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima nimmst du jetzt auch die volle Ladung ungesundes Zeugs zu dir. Bei den kleinen Mengen an Wasser, die du bei dieser Methode sammelst, ist ein Filtern mit dem selbstgebauten Survivalfilter (TIPP 1 http://dipiana.com/runa/?p=211 ) unmöglich. Besonders in Pilzen speichert sich der radioaktive Dreck, den uns die Atomlobby beschert hat. Pilze sind etwas für die Naturheilkundigen aber nichts zum Essen, wenn du auf der Flucht wegen eines Super GAU in Europa bist. Oder wenn Fukushima 4 beim nächsten mittelgroßen Erdbeben hochgeht. Aber keine Angst, alt wirst du nach dem Super GAU nicht mehr.Hast du andere Wassergewinnung Alternativen, dann verwende diese. Bist du kurz vor dem Verdursten, pack die Tüten auf die Äste.

 +Morgentau: Ebenfalls vor dem Morgengrauen kannst du ein kleines Loch graben (40cm reichen allemal), in die Mitte des Lochs ein dichtes Gefäß geben und das Loch mit einer gespannten Plastikfolie abdecken. In die Mitte der Folie (direkt über dem Gefäß) legst du einen kleinen Stein, der die Folie nach unten drückt. Daran kann jetzt innen die Feuchtigkeit ablaufen und landet direkt in deinem Gefäß. Das klappt auch in vegetationsarmen Gegenden.

 +Wasserquellen: Hierbei ist extreme Vorsicht angebracht! Wenn du nicht weißt, woher das Wasser kommt, kannst du dich in große Gefahr begeben. Meist entspringen sie in Hanglagen. In diesem Fall schau genau, in welchem Zustand die Bäume, oberhalb und direkt unterhalb der Quelle sind. Dürre und abgestorbene Pflanzen deuten auf eine mögliche Vergiftung durch das Quellwasser hin. Ebenso kann sich zig Höhenmeter oberhalb der Quelle eine Mülldeponie, Kuhweide (Kuhkacke) oder Ähnliches befinden, das unser Quellwasser, zwar optisch sauber, aber dennoch ungenießbar macht.

 +stehendes Wasser: Die absolute Herausforderung an dein Outdoor Wissen. Sind viele Tierspuren um die Wasserstelle und du siehst keinerlei Hinweise auf ein Massensterben rund um deinen kleinen Teich/See etc.? Füll schnell deine Wasserflaschen auf und zieh SOFORT von dannen. Du willst ja nicht durstigen und ev. sehr hungrigen Tieren begegnen? Dein frisch gesammeltes Wasser kannst du an einem sicheren Ort filtern und abkochen.

 + Wie immer und besonders auch in unbeobachteten Momenten gilt: Gutes Vorleben ist besser als dumm reden.

 

Wie kommst du zu RUNA?

+ RUNA ist in jeder Buchhandlung in Österreich und Deutschland zu bestellen. Also hingehen ISBN 978-3-923801-50-3 und den Titel   “RUNA – die letzten tage” aus dem Brockmann&Reichelt Verlag angeben, und in 2 Tagen hast du es in deinen Händen.

+ Auf amazon —> die gebundene Version und das Kindle eBook. http://runa-epos.com/bestellen.html

+ Bei Morawa —> http://www.morawa-buch.at/detail/ISBN-9783923801503/Schopper-Tom/Runa

 

RUNA Urban Survival Tipp 9

Urban  Survival Tipp 9:

Verhalten mit anderen Personen, die ich auf meiner Flucht treffe.

“Was interessiert es dem Opfer, dass der Täter auch einmal Opfer war?”.

Ich habe beim Recherchieren zu RUNA natürlich auch die altisländische Snorri Edda gelesen. In den alten Sitten Gedichten Odins findet sich m.E. genau der Kern des Pudels. Besonders die Regeln für das Verhalten als Gast und Gastgeber sind beachtenswert.

In Kurzform und mit meinen Worten:

Als Gast:

+ Sei dankbar aber nicht unterwürfig.

+ Trage wenn gewünscht, zur Unterhaltung bei. Sei es mit Geschichten oder Berichten, aber auch mit Erzählungen und Gesang (bitte nur, wenn du dies beherrscht). Tu es gut aber wisse auch, wann es genug ist. Oft ist derjenige der gut zuhören kann auch der Beliebteste.  Männertipp: Funktioniert nicht nur auf der Flucht, sondern auch auf der Jagd recht gut.

+ Werde niemals politisch oder lasse dich zu unbedachten Bewertungen hinreißen.

+ Auch wenn’s dich noch so juckt, baggere niemanden an. Weder die Gastgeber sonst noch einen anderen Gast. Hol dir im Wald einen runter oder dusche kalt. Halte aber immer deine Schuhe trocken!

+ Beleidige niemanden und halte dich von Aggressionen fern.

+ Hat dein Gastgeber selbst wenig zu essen und trinken, übe dich im Fasten. Es steht dir aber frei mit ihnen zu teilen. Bedenke aber, dass viel Besitz oft der Auslöser für großen Neid werden kann. Du kannst ihnen etwas bei deinem Gehen dalassen. Protze nicht mit deinem Besitz oder Leistungen. Auch wenn sie genug besitzen, friss nicht wie eine Sau und halte Maß.

+ Plappere nicht zu viel. Nichts ist mühsamer als ein Gast, der nicht den Mund halten kann.

+ Raste dich aus aber übertreib es nicht. Bedanke dich und ziehe ausgeruht weiter.

+ Setze dich wenn möglich immer mit dem Rücken zur Wand und dem Gesicht zum Eingang. Verdecke deine Waffen aber wisse um ihre sofortige Erreichbarkeit. Du kennst deine Gastgeber nicht, sei freundlich aber immer vorbereitet. Die Waffe auf den Tisch knallen oder sein Messer in der Hand halten ist nicht der richtige Weg.

+ Sieh dir das Haus/Unterkunft vorher genauer an bevor du sie betrittst:
Wo sind die Fluchtmöglichkeiten?  Fenster, Türen, dünnere Außenwand …
Gibt es Hinweise auf eine mögliche Bedrohung? Viele Pferde, Fahrzeuge oder Spuren, welche auf die Anwesenheit vieler fremder Menschen hindeuten. Oder Instabilität des Gebäudes sollte dir zu denken geben.

+ Sieh dir auch die nähere Umgebung der Unterkunft genauer an. Viele menschliche Knochenreste und/oder Foltergegenstände deuten auf etwas humorlosere Personen hin, die ev. ihre Ernährung auf Menschenfleisch umgestellt haben oder ihren Sadismus ungehemmt ausleben. Ich weiß, es sind sehr düstere Szenarien, die ich euch serviere. Bedenkt aber immer, dass genau diese in Systemen in denen die öffentliche Ordnung und Versorgung komplett zusammengebrochen ist, vorherrschen. Du denkst jetzt Menschenfleisch essen ist nur etwas für die Horrorfilm Industrie? Stell dir Wetterbedingungen vor in denen die Ernten für einen Zeitraum ab etwa 1,5 Jahren ausfallen. Veganern wie Fleischesser wurde die Ernährungskette radikal abgeschnitten … was oder wer bleibt über? Halte deine Schuhe immer trocken!

+ Gehst du von freundlichen und wohlgesinnten Menschen, dann trage vorher noch etwas für deren Gemeinschaft bei. Hacke Holz, hole Wasser, helfe ihnen aber verausgabe dich nicht so, dass du nach wenigen Kilometern deines weiteren Weges an Kraftlosigkeit eingehst.

+ Wie immer und besonders in unbeobachteten Momenten gilt: Gutes Vorleben ist besser als dumm reden.

Auf der Flucht ist wichtig, dass du dir nicht zusätzlich Feinde schaffst. Gutes respektvolles Auftreten bringt immer zusätzliche Tipps für deinen weiteren Weg.
Oder würdest du einem Arschloch sagen, dass er schnurstracks in ein Missgeschick läuft?

 

Kreisch, das Zelt ist weg und es ist Wald um mich herum (IV) „Alles was schwebt kann schwer in den Hintern gebissen werden Teil 1“, und Infos zur Jagd nach der Special Edition von RUNA, erscheint wie immer HIER  oder in einer sehr spannenden Geschichte verpackt (gedruckt und auch als eBook für den Kindle).  —> http://dipiana.com/runa/?page_id=117

Viel Spaß beim Erforschen der RUNA Welt.

 

RUNA Urban Survival Tipp 8

Urban Survival Tip 8:

Kreisch, das Zelt ist weg und es ist Wald um mich herum (III)

Der Lagerbau 2

Das Laub ist aus, denn ich befinde mich in einem dichten Nadelwald.
Hier bist du im Unterkunft Paradies des Outdoor Überlebenden. Weicher Boden, immer genug Lagerfeuerholz um dich, und im Idealfall freie Sicht auf nahende Gefahren. Wähle daher deinen Lagerplatz immer so, dass du gute Sicht hast und trotzdem nicht gesehen werden kannst. So kannst du deine Bekanntschaften selbst aussuchen, (siehe Tipp 3). Liegen große gefällte Bäume herum, dann wäre dies ein guter Platz für dein Lager. Wenn, und NUR wenn der Baumstamm ganz auf dem ebenen (!) Boden aufliegt, kannst du ihn dir näher ansehen ob er für dein Lager geeignet ist. Im Idealfall bildet sich zwischen dem Stamm und den Ästen, die bis auf den Boden reichen, ein kleiner bis mittelgroßer Hohlraum. Diesen kannst du nutzen. Vorausgesetzt der Stamm ist wirklich stabil und rollt bei Sturm, Wetter und deinem Hantieren nicht weg und erdrückt dich. Falls du Zweifel hast, suche dir einen stabileren Baum, der Wald ist voll damit. Ideal wäre ein Baum unter dem sich eine kleine Bodenvertiefung befindet.

Du hast endlich deinen Baum gefunden, wie machst du daraus das Palais Borkenkäfer?
Leg zusätzlich feste und dicke Äste im Winkel von 45 Grad an den Baum, im Bereich des Hohlraums, an dem du lagern willst, an. Quer dazu flechtest du dünnere Äste ein. Das stabilisiert und schützt dich zusätzlich vor Wind und leichten Regen. Liegen keine brauchbares Astwerk herum musst du zu deinem Messer greifen und dir die Äste von den Bäumen abschneiden. Darum auch das Messer mit der teilgezahnten Klinge, wie im Tipp 2 angeführt. Hast du eine Plane bei dir, arbeite sie so wie in Tipp 7 beschrieben ein. Mit dem Lagerfeuer musst du hier besonders achtgeben. Alles hier wartet nur darauf spontan zu oxidieren, also zu verbrennen. Wenn du dich jetzt nicht benimmst wie ein Pyromane auf verfrühten Hafturlaub, dann hast du gute Chancen die nächsten Stunden zu überleben.

 FAQ:

Welche Gefahren drohen mir in der Baumstamm Option?
+ Dass du vom wegrollenden Stamm erdrückt wirst.

+ Dies kann auch passieren wenn die Äste, die den Baum stützen, abbrechen oder nachgeben. Der Baum muss daher flach liegen und darf nicht gebogen sein, denn er kann durch die Spannung abbrechen und ein Teil des Stammes schlägt wie eine große Fliegenklatsche auf den Boden auf. Vorteil: Du brauchst kein Begräbnis mehr, denn Bruder Baum pusht dich einen Meter tief in den Boden hinein. Nachteil: Dieser Spaß geht nur 1x.

 Welche Gefahren gibt’s noch?
+ Vom Verbrennen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuer abgesehen, kann natürlich auch vorkommen, dass du den tragenden Ast deiner Unterkunft absägst.

+ Zecken leben bodennah, also in Wiesen, Unterholz und flachen Sträuchern. Du lebst genau in ihrem Paradies. Sie gehen nicht aktiv auf die Jagd, sondern sie warten darauf, dass sie sich an einem sehr dicht vorbeigehenden Warmblütler anhängen können.

+ Wespennester gibt’s auch im Boden. Erdwespen sind ebenso humorlos wie ihre anderen Kollegen. Hier hilft nur davonlaufen und das im Schweinsgalopp.

+ Schlangenpanik will ich jetzt nicht auslösen, aber sie leben gerne im Wald. Auch bei uns gilt Outdoor: Schuhe und Bekleidung gut ausklopfen und nachsehen, bevor du sie anziehst.

+ Waldameisen. Manchmal siehst du an der Anwesenheit eines Ameisenhügels, die Ungünstigkeit deiner Lagerstelle. Achte auf Baumstümpfe. Haben sie viele kleine bis mittelgroße Löcher, dann kann dies auf eine unterirdische Ameisenkolonie hinweisen.

+ Wildlebende Hunde. Wohin verschwinden die Tausenden Hunde die in der Urlaubszeit an der Autobahn ausgesetzt werden und sich selbst befreien können? Die fahren sicherlich nicht per Autostopp ins nächste Tierheim, sondern … . Nicht Wölfe oder Bären musst du fürchten, die Hunderudel sind es. Wenn es sich mit dem Platz ausgeht, ist Pfefferspray sicher eine gute Kurzzeitlösung. Bärenspray, ist nicht in allen Ländern erlaubt, aber die beste Lösung für das Hundeproblem.

Du siehst, bodennah biwakieren ist sehr gefährlich.

 

 Kreisch, das Zelt ist weg und es ist Wald um mich herum (IV) Alles was hoch genug schwebt kann schwer in den Hintern gebissen werden Teil 1, erscheint in den nächsten Tagen hier auf meinem Blog oder in einer sehr spannenden Geschichte verpackt:

http://www.amazon.de/Runa-letzten-Tage-Runa-Epos/dp/3902326808/ref=tmm_other_title_0?ie=UTF8&qid=1318964391&sr=1-1

auch als eBook:

http://www.amazon.de/Runa-Die-letzten-Tage-ebook/dp/B005WV3W5W/ref=tmm_kin_title_0?ie=UTF8&qid=1318964391&sr=1-1

Viel Spaß beim Erforschen der RUNA Welt

wünscht euch Tom S. aus W.