RUNA Urban Survival Tipp 10

Urban Survival Tipp 10:

Einleitung:

Endlich ist es wieder so weit, RUNA hat Infos für euch, wie ihr die ersten Wochen nach einem Totalzusammenbruch aller Systeme recht fein überleben könnt. Manchmal ist jedes Szenario so düster, wie der Gedanke der es entstehen lässt. Darum sollte deine Vorbereitung umso besser sein.

Was kann ich heute bereits tun?

Gute Frage, mehrere Antworten.

+ Erste Hilfe Wissen auffrischen.

+ Notfallrucksack packen.

+ Kartenkunde und Navigation. Vom Bergführer bis hin zu alpinen Vereinen bieten solche Kurse an.

+ Du kannst dich über Natur- und Heilkräuter informieren. Es gibt viele kräuterkundige Menschen, die ihr Wissen gerne an andere weitergeben. PS: Auch hier, wie sonst überall auch, gibt es Blender, also eignet euch nur echtes Wissen und keinen „ich hab da etwas darüber gelesen“ Schrott an. Es gibt in der Natur jede Menge gute Kräuter, die einem Menschen in so mancher Lebenslage weiter helfen können. Aber es gibt auch die andere Seite … nimmst du die falschen oder bereitest die richtigen Pflanzen unsachgemäß zu, kannst du grausam daran verrecken. Du musst auch um die Standorte der wichtigsten Heilpflanzen und Wurzeln wissen, sodass du sie auch unter einer dichten Schneedecke findest. Wie du bereits jetzt schon erkennen kannst, stehen dir, wenn du echte Überlebenschancen haben willst, jede Menge heiterer Lernprozesse bevor. Du warst sowieso auf der Suche nach einem gescheiten Hobby? Gratuliere. Jetzt bist du an der Luft und machst sinnvolle Bewegung.

In Kurzform: Du hast dein Schicksal selbst in Händen.

 

Und jetzt, weil so wichtig:

Wasser:

Ab dem 3. Tag ohne Wasser beginnst du Dinge zu sehen, die es gar nicht gibt. Deine Bewegungen werden eckig und Kopfschmerzen ungeahnten Ausmaßes werden dein ständiger Begleiter. Also die optimale Voraussetzung zu sterben. Wenn du dich wegmachen willst, gibt es bessere Methoden. Verdursten ist eine der grauslichsten Sterbevarianten überhaupt. Daher ist es für den Flüchtigen extrem wichtig, dass er seinen Wasservorrat ständig erneuert. Ohne Wasser und das Wissen um Wasserquellen brauchst du gar nicht losziehen.

FAQ:

Wo finde ich im Wald Wasser?
+ Im Idealfall in der Flasche, die du mitführst.

+ Du kannst aber auch Plastiksäcke um blätterreiche Äste binden. Also die Blätter (ungiftiger Pflanzen) sind im Sack und die Verdunstung beschlägt sich auf der Innenseite des Sackerls (Tüte) und läuft auf deren Boden zusammen. Funktioniert in unseren Breiten am Morgen (Morgentau) am effizientesten. Hüte dich vor dem Efeu!

GESUNDHEITSTIPP: Durch die (bekannten) Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima nimmst du jetzt auch die volle Ladung ungesundes Zeugs zu dir. Bei den kleinen Mengen an Wasser, die du bei dieser Methode sammelst, ist ein Filtern mit dem selbstgebauten Survivalfilter (TIPP 1 http://dipiana.com/runa/?p=211 ) unmöglich. Besonders in Pilzen speichert sich der radioaktive Dreck, den uns die Atomlobby beschert hat. Pilze sind etwas für die Naturheilkundigen aber nichts zum Essen, wenn du auf der Flucht wegen eines Super GAU in Europa bist. Oder wenn Fukushima 4 beim nächsten mittelgroßen Erdbeben hochgeht. Aber keine Angst, alt wirst du nach dem Super GAU nicht mehr.Hast du andere Wassergewinnung Alternativen, dann verwende diese. Bist du kurz vor dem Verdursten, pack die Tüten auf die Äste.

 +Morgentau: Ebenfalls vor dem Morgengrauen kannst du ein kleines Loch graben (40cm reichen allemal), in die Mitte des Lochs ein dichtes Gefäß geben und das Loch mit einer gespannten Plastikfolie abdecken. In die Mitte der Folie (direkt über dem Gefäß) legst du einen kleinen Stein, der die Folie nach unten drückt. Daran kann jetzt innen die Feuchtigkeit ablaufen und landet direkt in deinem Gefäß. Das klappt auch in vegetationsarmen Gegenden.

 +Wasserquellen: Hierbei ist extreme Vorsicht angebracht! Wenn du nicht weißt, woher das Wasser kommt, kannst du dich in große Gefahr begeben. Meist entspringen sie in Hanglagen. In diesem Fall schau genau, in welchem Zustand die Bäume, oberhalb und direkt unterhalb der Quelle sind. Dürre und abgestorbene Pflanzen deuten auf eine mögliche Vergiftung durch das Quellwasser hin. Ebenso kann sich zig Höhenmeter oberhalb der Quelle eine Mülldeponie, Kuhweide (Kuhkacke) oder Ähnliches befinden, das unser Quellwasser, zwar optisch sauber, aber dennoch ungenießbar macht.

 +stehendes Wasser: Die absolute Herausforderung an dein Outdoor Wissen. Sind viele Tierspuren um die Wasserstelle und du siehst keinerlei Hinweise auf ein Massensterben rund um deinen kleinen Teich/See etc.? Füll schnell deine Wasserflaschen auf und zieh SOFORT von dannen. Du willst ja nicht durstigen und ev. sehr hungrigen Tieren begegnen? Dein frisch gesammeltes Wasser kannst du an einem sicheren Ort filtern und abkochen.

 + Wie immer und besonders auch in unbeobachteten Momenten gilt: Gutes Vorleben ist besser als dumm reden.

 

Wie kommst du zu RUNA?

+ RUNA ist in jeder Buchhandlung in Österreich und Deutschland zu bestellen. Also hingehen ISBN 978-3-923801-50-3 und den Titel   “RUNA – die letzten tage” aus dem Brockmann&Reichelt Verlag angeben, und in 2 Tagen hast du es in deinen Händen.

+ Auf amazon —> die gebundene Version und das Kindle eBook. http://runa-epos.com/bestellen.html

+ Bei Morawa —> http://www.morawa-buch.at/detail/ISBN-9783923801503/Schopper-Tom/Runa

 

One Response to “RUNA Urban Survival Tipp 10”

  1. Runa – das Epos » Blog Archive » RUNA Urban Survival Tipps 1 – 10 (einzeln). Says:
    August 29th, 2013 at 16:23

    [...] RUNA Urban Survival Tipp 10            —> http://dipiana.com/runa/?p=313 [...]

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