RUNA Urban Survival Tipp 11

Urban Survival TIPP 11

Endlich ist es wieder soweit!

Jetzt geht`s weiter an dein Überleben wenn du auf der Flucht bist. Sei es vor Unruhen, lang anhaltenden Stromausfällen, Ausfall der Nahrungsversorgung oder was auch immer dich dazu treibt deine Stadt fluchtartig zu verlassen.

In den Tipps 1 – 10 habt ihr erfahren wie:

  • Ihr euren Notfallrucksack zusammenstellt.

  • Ihr Wasser findet und trinkbar macht.

  • Euer Überleben von gut geschnittener Hornhaut abhängt.

  • Ihr im Wald ein Nachtlager errichten könnt.

  • Ihr den optimalen Platz zum Lagern findet.

  • Ihr ein Gewitter outdoor überlebt.

  • Ihr ein wetterdichtes Dach für euer Lager baut.

  • Ihr euch die Begegnung mit aggressiven Tieren ersparen könnt.

  • Und … auf was ihr in der Begegnung mit anderen Flüchtigen achten solltet … und vieles mehr.

 In den Urban Survival Tipps 11 – 20 werdet ihr erfahren:

                           * Wie es mit der Ernährung aussieht.

      • Was bei Hochwasser geht.

      • Wie du dich bei Hochwasser retten kannst.

      • Braunbär, Hunde und ich, was rennt schneller?

      • Gefahren unterwegs.

      • Lagerbau auf Bäumen.

      • Verhalten im Team. Strukturen und Aufbau.

      • Spurenlesen, warum brauch ich das?

      • Hochalpine Notzeichen.

      • Oh, wo ist Norden?

      • Muss ich da hinauf?

      • Und vieles mehr.

Jetzt geht’s kurz an die Ernährung:
Da du schwer tausende Dosen mit dir schleppen kannst, und selbst die auch mal aufgebraucht sind musst du dir deine Nahrung von der Natur holen.
Ob du dich jetzt vegan ernährst oder den Oberjäger in dir rauslässt, musst du wissen was du essen kannst und was nicht.
Ich beginne meine Ernährungstipps mit dem wahrscheinlich grauslichsten aber dennoch fast überall anzutreffenden Survival-breakfast:
Bei Ernährung durch Insekten und Larven solltest unterscheiden können, welche dir Proteine oder eine Vergiftung bescheren. Hier gibt es keine Faustregel, außer: Was schlecht riecht und/oder giftig ist lass liegen.
Meistens treibt dich deine Ekel vor Insekten in den Hungertod, was nicht sein müsste, denn viele Maden, Würmer und Larven bestehen aus purem Protein, welches du bei deinem Überleben dringlich benötigst. Die meisten Leckerbissen findest du unter der Rinde alter Bäume, besonders an alten gefällten Bäumen treiben sich diverse Kandidaten dafür herum. Auch unter größeren Steinen findest du diese Art der Nahrung, und manchmal auch eine kleine Schlange welche unter dem Stein eine Runde entspannt.

Die Schlangenhaut muss unbedingt vor dem Grillen ab, hier ist es praktisch wenn du einen Nagel zur Hand hast mit dem du dein zukünftiges Essen am Kopf fixierst. Baum, Holzwand etc. eignen sich dafür hervorragend. Dann schneidest du, rund um den Schlangenkopf die Haut wenige Millimeter ein, mit einem kleinen senkrechten Schnitt, ausgehend vom Rundherum-Einschnitt, beginnst du jetzt die Schlangenhaut vom Fleisch abzuziehen. Wenn es nicht funkt, musst du den Rundschnitt etwas vertiefen. Mit einem Längsschnitt öffnest du die Schlange auf ihrer kompletten Unterseite und entnimmst ihre Innereien. Schneide nicht zu tief sonst hast du auch den Darminhalt deines Essens freigelegt. Wenn du es soweit geschafft hast, schneide den Schlangenkopf ab und reinige das helle Schlangenfleisch.  Zubereiten kannst du es dir in vielen Variationen, am schnellsten ist es wenn du das Fleisch um einen Stock wickelst und es dir über dem offenen Feuer grillst. Wenn du die Alufolie bei dir hast, wie in Tipp 2 erwähnt, dann kannst du dir das Fleisch in Streifen schneiden und auf diese Art über der Glut zubereiten.

Nach deinem Festmahl ist das Wegräumen der Essensreste dringend anzuraten. Auch den ungenießbaren Rest deines Jagderfolges solltest du, wenn du dich Outdoor aufhältst, immer tief vergraben. Der Grund dafür liegt in den Geruchsrezeptoren von Bären und wild lebenden Hunden verborgen. Wie du dich bei Begegnungen mit Bären (Braunbären) verhalten kannst erfährst du in den folgenden Survival Tipps.

Weitere Nahrungstipps folgend laufend und zur Freude aller werden auch weitaus deliziösere dabei sein.

Kleiner Tipp für Insekten: Wenn du nicht weißt ob sie auch verträglich für dich sind, dann zermatsche ein paar, rieche daran und wenn dir kein penetranter Gestank entgegenweht, dann reibe dir den Matsch auf die Innenseite deines Handgelenks. Am besten auf die Hand welche du am wenigsten benützt. Beobachte ein paar Stunden lang die Stelle. Rötet sie sich nicht und bleiben Schwellungen aus, dann sind diese Insekten wahrscheinlich auch genießbar. Meistens schmecken sie etwas nussig, mit einem leicht bitteren Abgang, hierbei hilft es wenn du dir vorstellst du isst reines Protein und kein Insekt. Mit Wasser zum Nachspülen ist deine Welt bald wieder in Ordnung. Hier siehst du wieder einmal wie wichtig das Wasserthema in freier Natur ist.

 

„Hoho, ich lieg im Wildwasser, wie komm ich da wieder raus?“ und „Wie lese ich die Strömung richtig?“, wie immer hier und auf www.runa-epos.com in einem spannenden Roman verpackt.

 

 

 

 

 

 

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